Bonsai

Berühmter Miniatur-Baum – der Bonsai


Die Ursprünge des Bonsai liegen in China, von dort aus gelangte die Kunst der Bonsaigestaltung nach Japan. Auf der Weltausstellung 1889 in Paris kamen zum ersten Mal Europäer mit den ungewöhnlichen Bäumen im Kleinformat in Kontakt. Die Weltausstellung führte dazu, dass sich der Bonsai auf allen Kontinenten verbreitete.

Die ersten Züchtungen

Die Übersetzung für das Wort Bonsai lautet wörtlich „Baum in der Schale“. Die ersten Exemplare in China lassen sich bereits für 700 n. Chr. nachweisen. Wesentlich ausgeprägter und vielfältiger gestalteten sich die Bonsaizüchtungen jedoch erst, als sie sich in Japan ausbreiteten. In beiden Ländern befinden sich uralte Bonsai-Exemplare, die ältesten unter ihnen erreichen das biblische Alter von 1000 Jahren. Die Bäume gelten als Heiligtum und werden daher auch in entsprechenden Gärten sorgsam behütet.

Geeignete Bäume finden

Für die Bonsaikultur geeignete Pflanzen sind bei Gärtnereien und Baumschulen erhältlich. Dabei handelt es sich entweder um kleinwüchsige Baumsorten oder bereits gestaltete Bonsais, das heißt Pflanzen, bei denen Krone und Wurzeln beschnitten sind und die mehrmaligem Umtopfen unterzogen wurden. Wer sich das Geld für einen Baum sparen möchten, kann auch auf Stecklinge von Laub- oder Nadelbäumen aus der Natur zurückgreifen. Allerdings zieht sich hier die Bonsaigestaltung über Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte.

Beliebte Bonsaiarten für Balkon und Terrasse

Als besonders schnittverträglich hat sich die Hainbuche erwiesen. Auch aus altem Holz treibt dieser Baum gut aus. Die Hainbuche wächst schnell und besitzt von Natur aus recht kleine Blätter, die zehn Zentimeter nicht überschreiten. Im Verlauf der Gestaltung zum Bonsai lässt sich die Blattgröße natürlich noch verkleinern. Die Lebenserwartung der Bonsai-Hainbuche liegt bei etwa 150 Jahren.

Eine weitere geeignete Baumart für die Bonsaikultivierung ist die kaukasische Zelkove, aus der Familie der Ulmengewächse. Sie ist im asiatischen Raum beheimatet und weist eine für den Bonsai passende fein verzweigte Verästelung auf. Ein weiterer Vorteil der Zelkove ist der geringe Anspruch an die Bodenbeschaffenheit. Weder lange Trockenzeiten noch ein feuchter, nasser Boden schaden dieser Ulmenart.

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