Weitere Rekorde

Außergewöhnliche Baumexemplare


Nicht nur besonders hohe und besonders alte Bäume sind einen Eintrag im Guinessbuch wert. Auch die Form, die Dicke oder das Volumen können zu Baumrekorden führen. Daneben existieren Baumexemplare, die sich seit bereits der letzten Eiszeit selbst klonen.

Der Baum mit dem größten Volumen

Allein mit der Höhe spielt der „General Sherman Tree“ in der ersten Liga der höchsten Bäume der Welt: Er misst stolze 84 Meter. Den Baumrekord stellt der im Sequoia-Nationalpark in Kalifornien stehende Riesenmammutbaum jedoch erst in Verbindung mit seinem Umfang auf. Durch den Stammumfang von 31 Metern bringt es der „General Sherman Tree“ auf ein Volumen von 1500 Kubikmetern. Beim Alter des Baumes scheiden sich jedoch die Geister. Sicher ist nur, dass er bereits die 2000-Jahre-Marke überschritten hat.

Der dickste Baum der Welt

Den Baumrekord in Sachen dickster Baum hält mit Abstand eine Sumpfzypresse aus Mexiko. Der sogenannte „Arbol del Tule“ besitzt einen Stammumfang von 46 Metern. An der dicksten Stelle misst der Durchmesser etwa 14 Meter. Forscher schätzen das Exemplar auf 1.200 bis 3.000 Jahre. Für eine „Umarmung“ des Baumes sind 30 erwachsene Menschen notwendig, unter dem Blätterdach des Arbol del Tule können sich etwa 500 Menschen im Schatten aufhalten – ein würdiger Vertreter in der Liga der Baumrekorde!

Uralte Wurzelsysteme

In Tasmanien existiert eine Baumgruppe, deren Wurzelgeflecht über 10.500 Jahre alt ist. Es handelt sich um die Wurzeln der „Huon Pine“, einer Kiefern-Art. Alle Stämme entspringen aus demselben Wurzelgeflecht, es existiert somit ein einheitliches Genom. Jede neue Kiefer ist ein genetisch identischer Klon. Ähnliche Baumrekorde stellt ein Kiefernexemplar in Kalifornien auf. Wissenschaftler vermuten, dass sich der Baum seit etwa 13.000 Jahren klont und damit bereits in der letzten Eiszeit an dieser Stelle Vorfahren hatte.

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