Obstbäume

Obstbäume im Garten


Obstbäume gehören zu den Anpflanzungen, die in fast jedem Garten zu finden sind. Die häufigsten Arten stellen Apfelbäume, Kirschbäume, Birnbäume und Pflaumenbäume dar. Frostempfindliche Arten wie der Pfirsichbaum, der Aprikosenbaum und der Nektarinenbaum kommen hingegen vorwiegend in warmen Weinanbaugebieten wie dem Elbtal oder am Kaiserstuhl vor. Für Exoten ist das Klima in Deutschland jedoch zu kühl, um sie im Freiland anzubauen; hierzu zählen unter anderem Kaki, Kumquat, Zitrone oder Mandarine. Wer diese Arten züchten möchte, sollte die Kübelbepflanzung wählen, damit die Bäume im Winter in einem Übergangsquartier geschützt werden können.

Zweck der Obstbäume

Für Gärtner ist natürlich in erster Linie die Fruchtgewinnung Sinn und Zweck, Obstbäume zu pflanzen. Einige Apfelsorten eignen sich zum Beispiel für eine lange Lagerung und werden somit zum günstigen Vitaminlieferanten für die Wintermonate. Durch Einkochen oder die Verarbeitung zu Marmelade lässt sich das Obst lange haltbar machen. Daneben bieten Äpfel und Co. die Möglichkeit, leckere Fruchttorten, Fruchtkuchen oder Saft herzustellen, alles ohne die Zugabe künstlicher Geschmacksverstärker. Neben der Obstnutzung stellen die Bäume im Frühjahr beliebte Anflugstellen für Insekten dar. Wer zudem Vögeln eine Unterschlupfmöglichkeit bieten möchte, sollte hochstämmige Obstbaumsorten pflanzen. Hier können die Tiere in den Höhlen alter Stämme leben und ihren Nachwuchs groß ziehen.

Pflanzung und Pflege

Die beste Pflanzzeit für Obstbäume ist der Herbst. Damit im kommenden Sommer beziehungsweise Herbst ein reiche Ernte ins Haus steht, ist vor allem bei junge Bäumen eine regelmäßige Pflege unerlässlich. Dazu gehören die Düngung und der Schnitt. Die Düngung sollte nicht direkt am Stamm erfolgen. An dieser Stelle befinden sich vorwiegend verholzte Wurzeln, die keinen Dünger aufnehmen können. Viele Gärtner meinen, dass das Obstbäume schneiden eine Kunst für sich wäre. Wer jedoch auf einige wenige grundlegende Punkte bei der Beschneidung achtet, kann nicht nur mit einem großen Ertrag rechnen, sondern erhält auch eine schön anzusehende Baumkrone.

Für jeden Fleck ein passender Baum

Ein kleiner Garten muss nicht auf Obstbäume verzichten. Der Handel bietet unzählige Arten in jeder Größe. Ob für einen großen Hausgarten oder für einen kleinen Terrassengarten – geeignete Baumsorten finden sich immer. Allgemein unterscheiden sich die Obstbäume in Halbstamm, Hochstamm und Busch. Beim Hochstamm misst der Stamm mindestens 1,8 Meter. Diese Obstsorten kommen auch oft als Hausbaum zum Einsatz und sind im Sommer wertvolle Schattenspender. Wer sich für den Halbstamm entscheidet, erhält Obstbaum-Exemplare, deren Krone ab einer Stammhöhe von einem Meter ansetzt. Setzt die Krone hingegen bereits am einem halben Meter Stammlänge an, handelt es sich um einen Obst-Busch. Die Busch-Form trifft man vor allem im Hausgarten an. Sie bleibt klein und trägt schnell Früchte, die sich einfach ernten lassen. Die Büsche bilden außerdem die Grundlage für Spalierobstbäume.

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